Geschichte Hufeland

 
 
 
 

Christoph Wilhelm Hufeland wirkte als großer Arzt und Volkserzieher in den Städten Weimar, Jena und Berlin.

Christoph Wilhelm Hufeland1762 geboren, begann er 1780 sein Medizinstudium zuerst in Jena, dann in Göttingen. Nach erfolgreichem Abschluss übernahm er die väterliche Arztpraxis in Weimar. Es verband ihn ein Freundschaft mit Goethe, Schiller, Herder und Wieland. Gleichzeitig war er deren Hausarzt. In seiner Jenaer Zeit, die von 1793 bis 1800 dauerte, wurde er Professor der Medizin an der Alma mater Jenensis. Um 1800 wurde Jena und seine Universität zum geistig-kulturellen Zentrum. 1801 wurde Hufeland nach Berlin berufen, um Leibarzt der preußischen Königsfamilie zu werden. In seiner Berliner Zeit wurde Hufeland der einflussreichste und populärste Arzt Preußens. Mit Wilhelm von Humboldt gründete er 1810 die Berliner Universität. Hufeland wurde zum leitenden Staatsrat ernannt und Direktor des Collegium-medico-chirurgicum. Er war Chefarzt der Charité und eröffnete die erste Poliklinik zur unentgeltlichen Behandlung armer und kranker Menschen. Hufeland leistete ein großes Pensum an medizin-wissenschaftlicher Arbeit. So bemühte er sich um die Hygiene in Krankenhäusern und war somit Vorreiter der Arbeitsmedizin. Mit vielen Ehrungen dekoriert starb Hufeland am 25.08.1836 in Berlin.

Quelle: Christoph Wilhelm Hufeland. Verfasser: Günther Hufeland, erschienen im Rockstuhl Verlag, 2002

 
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